Reaktivierung der AG 60plus in Mutterstadt
- Katja Schulze-Berge
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Am vergangenen Dienstag kamen rund 30 Interessierte im Palatinum zusammen, um über die Reaktivierung der Arbeitsgemeinschaft 60plus zu beraten, die vor einigen Jahren bereits im Ort aktiv war. Die AG 60plus ist eine Unterorganisation der SPD und vertritt die Interessen älterer Menschen innerhalb und außerhalb der Partei. Gleichzeitig fördert sie deren gesellschaftliches und politisches Engagement. Entsprechend sind Nichtmitglieder ausdrücklich eingeladen, sich einzubringen.
Nach der Begrüßung durch die Ortsvereinsvorsitzende und SPD-Landtagskandidatin Kathrin Hammer, die die große Bedeutung einer solchen Gruppe auch für Mutterstadt hervorhob, berichtete Holger Scharff, neu gewählter Vorsitzender der AG 60plus im Unterbezirk, über Struktur und Zielsetzung der Arbeitsgemeinschaft. Unter dem Motto „Mitmachen ist alles“ erläuterte er, dass die AG Positionen und Programme für eine älter werdende Gesellschaft erarbeiten und diese sowohl innerhalb der Partei als auch darüber hinaus vertreten solle.
Im Anschluss stellte Moderator Volker Schläfer die Überlegungen vor, wo und wie sich eine AG 60plus in Mutterstadt zu Themen wie Alter, Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe äußern könne und sollte. Denkbar seien das Erarbeiten, Beraten und Formulieren konkreter Vorschläge ebenso wie eine enge Zusammenarbeit mit bestehenden Organisationen, Vereinen und den Kirchen. Ziel sei es, die Seniorenarbeit in der Gemeinde besser zu vernetzen und zu bündeln. Dabei müsse auch berücksichtigt werden, dass seelische Gesundheit mit Miteinander beginne: Wo Menschen sich begegnen, wachse Vertrauen, und gemeinsames Aktivwerden helfe gegen das Gefühl von „allein und einsam“.
Die AG 60plus Mutterstadt wolle deshalb aktiv mitgestalten, mitentscheiden und eine weitere starke Stimme für die ältere Generation sein – durch Diskussionen, Anregungen und, wenn nötig, auch kritische Hinweise. In der anschließenden lebhaften Diskussion, an der sich unter anderem der ehemalige Bürgermeister Hans-Dieter Schneider sowie die Landtagsvizepräsidentin a. D. Hannelore Klamm beteiligten, wurden bereits erste Ideen und Vorschläge gesammelt. Dabei wurde auch der Wunsch geäußert, sich neben der politischen Arbeit zwanglos zum Gedankenaustausch zu treffen – einfach zusammensitzen, plaudern und erzählen. Besonders wichtig sei es, auch ältere Menschen zu erreichen, die bisher noch nicht an den bestehenden Freizeitangeboten im Ort teilgenommen haben.
Anfang März wollen sich die Teilnehmer:innen erneut treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen und organisatorische Fragen zu klären.
